Implantate: die natürlichste Art einen Zahn zu ersetzen

Wenn Zähne nicht mehr zu erhalten sind, benötigen wir einen Ersatz, um wieder ungehemmt essen, sprechen und lachen zu können.
Durch festsitzenden Zahnersatz werden die Kaufunktion und die persönliche Ästhetik optimal wiederhergestellt. Dabei legen wir viel Wert auf eine natürliche Gestaltung und Farbgebung, so dass die ersetzten Zähne wie "echte Zähne" wirken.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Zirkonoxid. Sie werden in den Knochen eingebracht, um die verloren gegangene Zahnwurzel zu ersetzen. Der umliegende Knochen wächst nach wenigen Monaten in das Implantat ein, und verankert es fest.

Damit bildet das Implantat eine stabile Basis für die Verankerung von festsitzendem Zahnersatz (Kronen und Brücken), sodass die natürliche Funktion des verloren gegangenen Zahnes wiederhergestellt wird.
Der teilweise als lästig empfundene herausnehmbare Zahnersatz kann festsitzend ersetzt werden.
Implantate ermöglichen aber auch einen verbesserten Halt von Totalprothesen (Zahnersatz aller Zähne im Kiefer) und damit einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität.

Das Implantat ist die zahnähnlichste und natürlichste Art einen Zahn zu ersetzen. Es ermöglicht, die Zahnsubstanz gesunder Nachbarzähne zu schonen, da diese nicht für die Aufnahme von Zahnersatz präpariert werden müssen.

Implantat-Versorgung in unserer Praxis

Seit über 20 Jahren wird in unserer Praxis erfolgreich implantiert. Die zum Implantieren notwendigen Kenntnisse wurden durch kontinuierliche Fortbildung erworben und die Qualifikation ist durch die „Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie“ (DGZI) zertifiziert.
Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich sehr hochwertige und bewährte Implantate von einem der Weltmarktführer, der Straumann AG®.

Knochenaufbau: ein gutes Fundament schaffen

Wenn nicht ausreichend Knochen vorhanden ist, um das Implantat zu verankern, ermöglicht ein Knochenaufbau die Implantation. Der Aufbau erfolgt in der Regel in einer Sitzung mit der Insertion des Implantates, oder bei unzureichender Knochenmenge einige Monate früher (4-6 Monate). So ist bei schwierigen Knochenverhältnissen eine Implantatversorgung möglich.

Das Setzen der Implantate erfolgt unter Lokalanästhesie und ist für den Patienten schmerzfrei. Auf Wunsch kann der Eingriff in Zusammenarbeit mit einem Anästhesisten unter Vollnarkose durchgeführt werden.

Implantatprophylaxe – auch künstliche Zahnwurzeln benötigen Pflege

Das Gewebe rund um das Implantat kann sich entzünden, ähnlich wie das beim natürlichen Zahnhalteapparat der Fall ist (s.a. Parodontitis).
Ohne professionelle Hilfe führt die sogenannte Periimplantitis zum Knochenabbau, und somit langfristig zum Verlust des Implantates. Da diese Entzündung um das Implantat schwer behandelbar ist, legen wir besonderen Wert auf die Prävention. Vor jeder Implantation erfolgt daher eine ausführliche Diagnostik. Nur so können Risikofaktoren ausgeschlossen und eine eventuell bestehende Parodontitis entdeckt werden. Bei Bedarf wird im Vorfeld eine Parodontitisbehandlung durchgeführt, um wieder gesunde Verhältnisse herzustellen. Das ist die Basis für den langfristigen Erfolg der Implantation und damit der Zufriedenheit unserer Patienten.